Mittwoch, 22. November 2017
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Fototapete richtig tapezieren

 

Fototapeten / Bildtapeten richtig Vorbereiten und kleben.

Tapeten mit bildlichen Darstellungen existierten bereits seit dem 17. Jh. Siehe dazu auch den Hauptartikel Tapete. Ihre Hochkonjunktur hatte die klassische Fototapete in den 1970er Jahren. Sie diente in vielen deutschen Haushalten als auffälliges Gestaltungselement, wobei Strandmotive als beliebt galten. Partykeller und teilweise auch Wohnzimmer waren Orte für auffällige Fototapeten. Nachdem der Trend etwa Mitte der 80er Jahre nachließ, ist ab 2005 eine Retromode festzustellen.
Es gibt zwei Arten einer Fototapete: als Vliestapete oder als Digital Druck bzw. Papiertapete
Foto-Papiertapeten sind aus einem dünneren Material, vergleichbar normalem Papier und meistens in Sets, d.h. in einzelnen Quadraten erhältlich.
Foto-Vliestapeten bestehen aus einem reißfesten Material und sind qualitativ hochwertiger. Sie weisen eine Struktur auf und werden bahnenweise produziert.

 

Fototapete anbringen – die Vorbereitung

Die Wand worauf die Bildtapete appliziert werden soll, sollte gut ausgewählt werden. Denn eine Fototapete gilt als „Eyecatcher“ eine besonders auffällige Wandgestaltung die gleich ins Auge springen soll.
Die Vorarbeit ist hier extrem wichtig!
Eine Raufaser streut das Licht durch die Körnung diese schluckt auch kleine Unebenheiten nicht aber eine glatte Hochglanz Digital Drucktapete.
Deshalb muss die Wand besonders gut vorgearbeitet werden d.h. ein vollflächiger Spachtelgang eventuell auch ein zweiter, nach Durchtrocknung komplett und gründlich glatt schleifen hierbei könnte man noch seitliches Baustrahlerlicht verwenden damit man alle Fehlstellen, Kellenschläge, Lunker etc. sieht.
Der feine Schleifstaub der auf der Wand auffliegt muss unbedingt entfernt werden. Dies erreichen wir mit Tiefgrund der zugleich eine gleichmäßig saugende Wand herstellt.
Bildtapete gerade ausrichten.

Wir messen die länge und Höhe der Wand und ermitteln uns jeweils die Mitte.
Nun nehmen wir eine Wasserwaage und ziehen uns einen geraden Strich der Länge und der Höhe nach so dass wir sozusagen ein Kreuz auf der Wand haben.
Auf der Rückseite der einzelnen Bahnen sollte eine Nummer zu finden sein. In der Anleitung steht genau beschrieben wo angefangen werden soll, das variiert je nach Hersteller und Tapetenart. Es kann sein das die erste Band oben links, die zweite Bahn unten rechts und die dritte Bahn in der Mitte geklebt werden soll darauf sollte aber auch geachtet werden.
Zu beachten ist dass die Bildtapete sorgfältig behandelt wird das soll heißen kein Kleister sollte aufs Bild kommen falls das doch passiert vorsichtig mit einem saugfähigen Lappen vorsichtig ab tupfen nicht verwischen! Es wird immer Bahn für Bahn geklebt.
Die Weichzeit ist zu beachten je nach Hersteller sind das 2-3 min pro Bahn der Kleister sollte natürlich gleichmäßig aufgetragen werden hierzu haben wir einen Quast oder auch eine Mausrolle verwendet. Die Bahnen haben wir nicht zusammengeklappt um knick Falten zu vermeiden. Nicke und Falten sieht man bei einer Fototapete auf jeden Fall es ist nicht zu vergleichen mit einer herkömmlich normalen Tapete auch wenn das immer wieder bestritten wird.
Schöner wäre es natürlich wenn eine Fototapete auf Stoß geklebt wird, dennoch wird eine Fototapete überlappend geklebt. Falls die Nähte oder kleine Unebenheiten durch den Glanz der Tapete doch noch stark auffallen, kann man einen matten klarlack Überzug über die Bildtapete streichen. Dies hat noch den Vorteil dass die Fototapete geschützt wird.
Eine Fototapete kann auf allen Rändern geschnitten werden das heißt sollte das Bild größer sein als die Wand ist dies kein Problem.

 

 

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Ein Kommentar

  1. wichtig wäre noch, wie der Tiefengrund aufzutragen ist. Ich habe Wände mit Q4 und der Fach!baumarkt hat mir gesagt: Das könnse ruhig mit ner normalen Rolle auftragen.
    Damit war das Q4 dann im A…rgen.
    Sollte man die Grundierung verdünnen und vielleicht mit einem (Tapezier)Pinsel auftragen?

    Danke

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