Montag, 25. September 2017
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Bio-Produkte aus Holz und Hanf werden am Bau künftig überproportional nachgefragt. Es lohnt sich daher für Maler und Stuckateure, sich mit ökologischen Alternativen zu gängigen Dämmstoffen und etablierten Anstrichmitteln zu befassen. Denn in diesem Marktsegment ist nach Einschätzung führender Marktforschungsinstitute mit einer überdurchschnittlichen Nachfragesteigerung zu rechnen.

Hanfdämmung

Von Natur aus überlegen

Hanf am Haus: Die perfekte Vereinigung von Ökologie und High-Tech

Seit mehr als 10.000 Jahren nutzt die Menschheit die Kulturpflanze Hanf, doch erst heute wird ihr enormes Potenzial als Dämmstoff deutlich. Die DAW-Firmengruppe hat als weltweit erster Anbieter ein Fassadendämmsystem entwickelt, das auf europäischem Nutzhanf basiert und sich von professionellen Maler- und Stuckateurbetrieben auf Mauerwerksfassaden zügig applizieren lässt: Capatect System Natur+ heißt die neue Art, Häuser gegen Wärmeenergieverluste nachhaltig zu dämmen. Auf der FARBE – Ausbau & Fassade 2016 stellte Caparol das innovative Dämmsystem vor: Halle A4, Stand 112.

Hanf am Haus ist die perfekte Vereinigung von Ökologie und High-Tech. Es gibt so gut wie nichts, was man mit Hanf nicht besser machen könnte als mit jedem anderen Dämmstoff“, ist Dipl.-Ing. Volker Tank überzeugt. Der Caparol-Projektmanager stützt seine Einschätzung auf Labormessungen, vergleichende Versuchsreihen sowie und vor allem auf praktische Erprobungen der Hanfdämmung an gemauerten Neu- und Altbaufassaden. In der Tat erfüllt Hanf alle wesentlichen Anforderungen mit Bravour, die aus heutiger Sicht an einen zukunftsfähigen Dämmstoff zu stellen sind.

Kontrollierter Bio-Anbau: Hanf darf seit 1995 mit behördlicher Genehmigung als Nutzpflanze angebaut, geerntet und zu Nahrungsmitteln sowie zu Gebrauchsprodukten aller Art verarbeitet werden. Der Rohstoff der neuen Hanf-Gefachdämmstoffe und Hanffaser-Dämmplatten aus dem Hause DAW stammt aus Österreich, wo die Nutzpflanze nah am Produktionsstandort der bio-evolutionären Dämmplatten kontrolliert angebaut wird. Die Möglichkeit des Missbrauchs als Rauschmittel ist dabei ausgeschlossen.

Gesicherte Verfügbarkeit: Hanf verhält sich im Anbau äußerst genügsam, wächst auf dem Feld viermal schneller nach als Nadelholz im Wald und kommt dabei völlig ohne Dünger und Pflanzenschutzmittel aus.

Hohe Feuchtetoleranz: Hanfdämmstoffe weisen eine kapillare Faserstruktur auf, durch die Feuchtigkeit proaktiv ausgeleitet und der Verdunstung beschleunigt zugeführt wird. Das Rücktrocknungsvermögen von Hanffaser-Gefachdämmstoffen und -Dämmplatten ist daher exzellent.

Vorbildliche Wärmedämmung: Ihre geringe Wärmeleitfähigkeit macht Dämmplatten aus Hanffasern zu einer idealen Außenwandbekleidung an Gebäuden, deren Heizenergiebedarf durch die Dämmmaßnahme messbar gesenkt wird.

Wellness für die Ohren: Dass es hinter mancher Außenwand hoch hergeht, muss nicht jeder Nachbar mitbekommen. Hanffaserdämmplatten dämpfen den hörbaren Schall und gestatten es, Neubauten so zu planen, dass das erhöhte Schallschutzniveau nach DIN 4109 durch das Capatect System Natur+ mindestens erreicht oder sogar übertroffen wird.

Schutz vor zu viel Sommerhitze: An der Fassade fachgerecht montiert, hindert das Capatect System Natur+ die Hitze am raschen Vordringen ins Haus. Die Phasenverschiebung reicht bis in den späten Abend hinein, so dass überwärmte Räume auch im Hochsommer kein Thema sind.

CO2-Minderung und anhaltender Klimaschutz: Fassadenseitig fachgerecht montiert, senkt das Capatect System Natur+ den Energiebedarf des Hauses nachweislich und trägt somit nachhaltig zur Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen in die Atmosphäre bei.

Pro Verarbeiter-Gesundheit: Das Capatect System Natur+ basiert auf einer Dämmplatte, die zu 89 Prozent aus natürlichem Hanfstroh sowie zu elf Prozent aus synthetischem (Bicofaser-/PE-Bindefaser-) oder pflanzlichem (Maisfaser-) Stützgewebe besteht. Die verarbeiteten Hanf- und Stützgewebefasern erzeugen keinerlei Hautreizungen, sind auch nicht lungengängig und können daher ohne Atemschutz und Schutzhandschuhe verarbeitet werden.

Eine Wohltat für die Augen: Das neue Capatect System Natur+ lässt sich an der Fassade attraktiv gestalten. Auf die Capatect Hanffaser-Dämmplatte wird zunächst die Capatect Klebe- und Armierungsmasse 190 aufgebracht, in die das Capatect Gewebe 650/110 einzubetten ist. Dann folgt der vielfältig gestaltbare Sylitol Fassadenputz R+K, der zweifach mit Sylitol Fassadenfarbe im Wunschfarbton der Bauherrschaft gestrichen wird.

Hervorzuheben ist, dass es den DAW-Schwestergesellschaften Synthesa und Caparol schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihrer gemeinsamen Entwicklungsarbeit gelungen ist, über alle Systembestandteile hinweg für eine reproduzierbare Qualität auf konstant hohem Niveau zu sorgen. Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über den Farbengroßhandel an professionelle Maler und Stuckateure, die Caparol zu systemspezifischen Schulungen willkommen heißt, um dauerhaft für eine fachgerechte Applikation am Objekt zu sorgen.

 

Vollwert-Dämmstoff: Hanf duftet wie Heu, wächst vier Mal schneller als Holz und kann außer zu Nahrungsmitteln auch zu vielen nützlichen Dingen des täglichen Bedarfs verarbeitet werden: Die neue Capatect Hanffaser-Dämmplatte beispielsweise besteht zu 89 Prozent aus Hanffasern sowie zu elf Prozent aus synthetischem (PE-Fasern) oder rein pflanzlichem Stützgewebe (Maisfasern).
Vollwert-Dämmstoff: Hanf duftet wie Heu, wächst vier Mal schneller als Holz und kann außer zu Nahrungsmitteln auch zu vielen nützlichen Dingen des täglichen Bedarfs verarbeitet werden: Die neue Capatect Hanffaser-Dämmplatte beispielsweise besteht zu 89 Prozent aus Hanffasern sowie zu elf Prozent aus synthetischem (PE-Fasern) oder rein pflanzlichem Stützgewebe (Maisfasern).

 

Wissenschaftlich erwiesen: Bei Untersuchungen der Wasseraufnahme, des Rücktrocknungsverhaltens, der mechanischen Festigkeit sowie der Schlagregentoleranz hat die Hanffaserdämmung ebenso überzeugt wie bei Freibewitterungsversuchen, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP in Holzkirchen durchgeführt wurden, berichtet das unabhängige Dr.-Robert-Murjahn-Institut (RMI).
Wissenschaftlich erwiesen: Bei Untersuchungen der Wasseraufnahme, des Rücktrocknungsverhaltens, der mechanischen Festigkeit sowie der Schlagregentoleranz hat die Hanffaserdämmung ebenso überzeugt wie bei Freibewitterungsversuchen, die in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP in Holzkirchen durchgeführt wurden, berichtet das unabhängige Dr.-Robert-Murjahn-Institut (RMI).

 

Bio-Produkte aus Holz und Hanf werden am Bau künftig überproportional nachgefragt. Es lohnt sich daher für Maler und Stuckateure, sich mit ökologischen Alternativen zu gängigen Dämmstoffen und etablierten Anstrichmitteln zu befassen. Denn in diesem Marktsegment ist nach Einschätzung führender Marktforschungsinstitute mit einer überdurchschnittlichen Nachfragesteigerung zu rechnen.
Bio-Produkte aus Holz und Hanf werden am Bau künftig überproportional nachgefragt. Es lohnt sich daher für Maler und Stuckateure, sich mit ökologischen Alternativen zu gängigen Dämmstoffen und etablierten Anstrichmitteln zu befassen. Denn in diesem Marktsegment ist nach Einschätzung führender Marktforschungsinstitute mit einer überdurchschnittlichen Nachfragesteigerung zu rechnen.

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