Samstag, 18. November 2017
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Immobilienkauf – das gilt es zu beachten

Immobilienkauf – das gilt es zu beachten

Nie mehr Miete zahlen, eine Investitionen in die Zukunft schaffen und Wohnraum bis ins hohe Alter besitzen – den Traum vom Eigenheim hegen viele. Doch der Kauf einer eigenen Wohnung oder eines eigenen Hauses kann schnell nach hinten losgehen, wenn man die monatlichen Kosten nicht im Auge behält. Auch beim Kauf selbst sollte man die gewünschte Immobilie genau durchleuchten, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Mängel prüfen, Energieverbrauch einschätzen

Schon bei der Besichtigung heißt es „Augen auf“, denn übersehene und nicht angemerkte Mängel müssen später selbst beseitigt werden. Elektro- und Sanitäranlagen sowie die Heizung sollten modernen Standards entsprechen, sodass keine Folgekosten aufgrund von Sanierungs- und Renovierungsarbeiten entstehen. Wer sich in diesem Bereich nicht auskennt, sollte zumindest einen Blick auf den Energieausweis werfen, um den Energieverbrauch einschätzen zu können. Anderenfalls kann man sich auch von Verbraucherschutzorganisationen wie dem BSB beraten lassen.

Wege der Finanzierung

Die niedrigen Zinsen verleiten derzeit viele zum Immobilienkauf. Dafür ist ein Finanzierungsplan unerlässlich. Die gängigste Variante, eine Immobilie zu bezahlen, ist das Hypothekendarlehen. Hierbei zahlt der Kreditnehmer eine gleichbleibende Summe an die Bank, mit der sowohl der Kredit als auch die Zinsen getilgt werden. Dabei hat man als Kreditnehmer die Wahl zwischen günstigeren Krediten mit kurzer Zinsbindung oder Angeboten, die mit langer Zinsbindung etwas teurer angeboten werden. Eine lange Laufzeit ist jedoch in Angesicht der hohen Kaufpreissumme sowie den derzeit niedrigen Zinsständen sinnvoller und ermöglicht eine gewisse Flexibilität. Das Hypothekendarlehen ist besonders für Laien sinnvoll, da man durch die kontinuierliche Zahlung einen übersichtlichen Tilgungsverlauf hat. Wer sich hingegen im Nachbarland Schweiz eine Immobilie kaufen möchte, hat zum Beispiel die Möglichkeit, eine Finanzierung durch eine Libor-Hypothek zu übernehmen. Hierbei wird der Zinssatz je nach Vereinbarung alle paar Monate neu berechnet und kann sich so zugunsten des Kreditnehmers entwickeln – sich vorher zu informieren ist daher besonders für Unerfahrene unerlässlich. Aufgrund des sich mehrmals ändernden Gesamtzinssatzes sollte allerdings eine gewisse Risikobereitschaft vorhanden sein.

Kosten nach dem Einzug im Auge behalten

Auch nach dem Kauf der Immobilie kann ein Kostenplan dabei helfen, die Übersicht zu bewahren. Ein Umzug, eine neue Möblierung oder auch nur der Kauf einer neuen Küche können schnell ins Geld gehen und sogar den Finanzierungsplan bei der Bank gefährden. Auch etwaige Renovierungstätigkeiten wie Malerarbeiten oder aber Versicherungskosten gilt es zu berücksichtigen. Es ist daher ratsam, ungefähr 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital mitzubringen, um zum einen bessere Chancen auf einen Kredit zu haben und zum anderen Rücklagen für die Folgekosten zu besitzen. Behält man in dem Kostenwirrwarr die Nerven, kann man sich langfristig über ein gemütliches Eigenheim und bei guter Pflege auch über eine sichere Altersvorsorge freuen.


Bildrechte: Flickr Home Sweet Home (for a bit) Michael W Murphy CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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