Montag, 25. September 2017
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Was sind Lasuren und wie verarbeitet man diese ?

Was sind Lasuren ?

Holzlasuren unterteilt man in lösemittelhaltige Lasuren, die nur im Außenbereich verwendet werden sollten und Lasuren, die auf Wasserbasis hergestellt werden, die
sogenannten Acryl-Lasuren. Acryl-Lasuren können ohne Einschränkung auch für den Innenbereich verwendet werden, da sie mit lösemittelfreien Rohstoffen hergestellt werden,
nur gegen mechanische Belastung schützen und den natürlichen Holzcharakter erhalten sollen. Für den Außenbereich werden lösemittelhaltige Lasuren empfohlen,
da die Schutzwirkung des Holzes durch bessere Eindringtiefe erreicht wird. In jedem Fall sollte im Außenbereich, vor dem Streichen einer Holzlasur,
eine Holzgrundierung vorgestrichen werden. Diese Grundierung ist mit Wirkstoffen gegen Grünbeläge ausgestattet und bietet daher einen höheren Langzeitschutz.

Mittlerweile kommen verstärkt Holzschutzlasuren 3 in 1 zum Einsatz, die 3 Vorteile in sich vereinigen – Grünbelagsschutz, Wetterschutz und UV-Schutz –
Eine qualitativ hohe Eignung für den Außenbereich haben blockfeste Dauerschutzlasuren, die thixotrop, also fester eingestellt sind,
damit sie tropffrei verarbeitet werden können und eine höhere Schichtdicke auf dem Holz erreichen. Dies ist vor allem wichtig, wenn man maßhaltige Bauteile,
also Türen oder Fenster streicht, die dann bei Sonneneinstrahlung nicht verkleben können. Diese Lasuren haben außer dem dekorativen Charakter auch noch den Vorteil langzeitschützend,
wetterschützend und UV-schützend zu sein.

Lasuren verarbeiten

Nicht behandelte, oder abgewitterte Holzoberflächen mit Holzgrundierung vorbehandeln.
Zum Verarbeiten von wasserlöslichen Lasuren sind Pinsel mit Polyesterborsten am besten geeignet.
Außerdem sollte wegen des schnellen Antrocknens nicht ganzflächig durchgearbeitet werden.
Besser ist es, große Flächen in Bahnen zu bearbeiten. Nach dem Grundieren dann einmal lasieren, was in der Regel völlig ausreicht.
Beim Renovierungsanstrich den Untergrund zunächst durch Anschleifen oder mit Anlauger aufrauen und ein- bis zweimal mit der gewünschten Lasur nacharbeiten.
Wer sein Holz innen zwar schützen, nicht aber seinen Charakter verändern will, der kann mit farblosen Acryllasuren auf Wasserbasis arbeiten.
Doch noch einmal zurück in den Außenbereich. Es ist durchaus keine Seltenheit, dass rund ums Haus die verschiedensten Materialien verbaut worden sind.

Etwa Holz in Kombination mit mineralischen Putzen, Metallen oder Kunststoffen.
Hier muss es keine Lasur sein, die für den Neu oder Renovierungsanstrich genommen wird.
Es gibt auch die Alternative, mit wasserverdünnbaren Wetterschutzfarben deckend zu arbeiten.
Ihr Vorteil liegt in den universellen Einsatzbereichen bei verschiedensten Untergründen.
Vor dem Neuanstrich wird natürlich mit einem Holzschutzgrund imprägniert, für den Zwischenanstrich lassen sich diese Wetterschutzfarben bis zu 10 % mit Wasser verdünnen,
der Schlussanstrich wird dann unverdünnt ausgeführt. Beim Renovierungsanstrich auf Holz wird der Untergrund erst gründlich gereinigt,
rohe Holzstellen mit Holzschutzgrund imprägniert — Zwischen-und Schlussanstrich dann ebenso ausführen wie Erstanstrich.
Wird ein individueller Farbton für Lasuren oder Wetterschutzfarbe gewünscht, kann dieser auch angemischt werden.

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