Freitag, 22. September 2017
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Kalkfarbe Keller

Kalkfarbe ist beispielsweise sehr gut geeignet für den Keller

Kalkfarbe Entsprechend der DIN 18363 besteht K. aus Kalk nach DIN EN 459-1, welche die DIN 1060-12 002 abgelöst hat, die mit kalkbeständigen Pigmenten bis zu einem Massenanteil von 10 % geliefert werden kann. Nach DIN 55945 ist K. eine „wässrige Aufschlämmung von gelöschtem Kalk, der ggf. Pigmente und/oder geringe Mengen anderer Bindemittel zugefügt sind“. Es lassen sich nur kalk- und lichtbeständige Pigmente und Pigmentpasten verwenden; dagegen darf man Bleiweiß, Chromgelb, Berliner Blau, Zinkgelb und Zinkgrün nicht mit K. mischen, da hier Zersetzung stattfindet. Es treten Flecken, Verfärbungen und Ausblühungen auf. K. werden auf kalk- und zementhaltige Putze gestrichen. Die K.-Anstriche erhärten durch die Umsetzung von Calciumhydroxid mit der Kohlensäure aus der Luft zu wasserunlöslichem Calciumcarbonat.

Außer in der Denkmalpflege finden reine K. heute kaum noch einen großflächigen Einsatz, da sie aufgrund der Einwirkung von schwefeligen Bestandteilen aus der Luft vergipsen. Schwefeldioxid in Verbindung mit Wasser verwandelt den karbonatisierten Kalk (Kalkstein) zu Gips. Seit einiger Zeit werden Kalkfarben im alternativen Wohnungsbau eingesetzt. Durch die hermetische Abdichtung moderner Gebäude bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Lüftung sowie der verbreitete Einsatz von Beschichtungsstoffen, die den Schimmel begünstigen, steigt die Gefahr von Schimmelbildung. Durch die hohe Alkalität von Kalkfarben – auch im Farbfilm – können Schimmelpilze auf Kalk-Beschichtungen nicht überleben.
Kalkfarbenanstriche Anstriche aus -> Kalkfarben, üblich auf kalk- und zementhaltigen Putzen. Erhärtung an der Luft durch -> Carbonatisierung. Auf frischen Putzflächen erreichen solche Anstriche hohe Festigkeit, wirken

pilztötend und lassen Wasserdampfaustausch zwischen Luft und Untergrund zu. Die Feuchtigkeit greift den K. nicht an, bewirkt höchstens vorübergehend fleckiges Aussehen der Fläche. Nicht geeignet auf Zementputzen Mg P III im Außenbereich. Wittert schnell wieder ab! K. zersetzen sich in saurer Atmosphäre; sie sind nicht zu empfehlen im Bereich industrieller Abgase, da die Industrieatmosphäre leicht zu wasserlöslichen, schwefelsauren


Im Anstrich
stellt die sich bildende Kalksteinschicht einen gut haftenden, atmungsfähigen Film dar, der in Gegenden mit wenig verunreinigter Luft wetterbeständig ist. Kalkanstriche an Fassaden sind daher nur regional möglich, z. B. in ländlichen Gebieten. Kalkspritzer wirken ätzend. Der Verarbeiter muss Augen, Haut und Haar vor Kalkspritzern schützen und die verwendeten Streichwerkzeuge stets sauber auswaschen, da der K. auch die Borsten angreift. In Räumen, in denen mit Kalkfarben oder -mörteln gearbeitet wird, sind Lackfarben-anstriche sowie Metalle abzudecken, da Kalkspritzer hierauf Flecken infolge Anlaugens hervorrufen. Je nach Anwendung (z. B. für verschiedene Mörtelgruppen) verwendet man Bauk. in vier Handelsformen, die sich durch den Grad ihrer Geschmeidigkeit, die Eigenschaft, entweder nur an der Luft oder auch unter Wasser zu erhärten, und durch unterschiedliche Festigkeit nach der Erhärtung unterscheiden.

In Räumen, in denen mit Kalkfarben oder -mörteln gearbeitet wird, sind Lackfarbenanstriche sowie Metalle abzudecken, da Kalkspritzer hierauf Flecken infolge Anlaugens hervorrufen. -> Mörtelgruppen und -arten.Verbindungen führt.
Kalkfreskomalerei Malerei mit in einer gesättigten Calciumhydroxidlösung (Sinterwasser) oder in einer dünnen Kalkmilch angeteigten Pigmenten in eine frische Kalkschlämme. Die Technik ist nur in Innenräumen möglich. Kalkgrube Früher wurde der Löschkalk in einer Grube, der K., direkt am Bauplatz aus Ätzkalk hergestellt, heute wird der trockene gelöschte Kalk in Papiersäcken oder fahrbaren Behältern angeliefert. -* Kalkmörtel.
Kalkhydrat Bezeichnung für Pulverkalk, der industriell durch Löschen von pulverisiertem -> Branntkalk hergestellt wird. K. bestehen vorwiegend aus Calciumhydroxid. K. wird in Papiersäcken geliefert und muss vor Feuchtigkeit geschützt werden. Durch Einsumpfen in Wasser erhält man den -> Kalkteig oder bei größerer Menge an Wasserzugabe eine streichfertige Kalkschlämme.
Kalkkasein Mit Kalk aufgeschlossener Quark. Das Verhältnis von einem Teil Kalk zu fünf Teilen Quark genügt, um einen farblosen, stark bindenden und gut fließenden Kaseinleim herzustellen. I.Ggs.z. Alkalikasein, also mit einem anderen alkalischen Mittel aufgeschlossenen Quark, kann man beim K. mit Kalküberschuss arbeiten. K. ist deshalb für Wandarbeiten, auch für außen, gut geeignet. Ein Rezept für die -> Kaseinkalkmalerei an Fassaden ist das umgekehrte Verhältnis von oben, nämlich fünf Teile Kalk zu ein Teil Quark.

Kalkausblühungen entstehen, wenn sich durch Verdunsten des Wassers gelöstes Kalkhydrat an der Oberfläche ablagert.
Kalkechtheit Alkalibeständigkeit von Pigmenten: Kalkechte Pigmente dürfen innerhalb von 24 Std. unter der Einwirkung der alkalisch reagierenden Kalkmilch keine wesentlichen Farbtonveränderungen zeigen.

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