Freitag, 15. November 2019
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Wissenswertes zu Holz und Grundwissen im Holzhandwerk.

Wissenswertes zu Holz und Grundwissen im Holzhandwerk.


Mit dem Werkstoff Holz kann viel selbst gearbeitet werden. Zudem ist er fast überall einsetzbar und bringt darüber hinaus ein wohliges und natürliches Wohnklima. Dabei müssen Sie kein Profi sein, um mit Holz etwas anfangen zu können. Vielmehr ist es mit dem Rohstoff möglich, seine eigene Kreativität fließen zu lassen. Denn im eigentlichen Sinne benötigen Sie nur ein wenig handwerkliches Geschick. Auch sind bloß bedingt Werkzeug und Hilfsmittel nötig. Mithilfe von ein wenig Zeit und Energie lassen sich so schnell eigene Möbel oder Regale kreieren. Egal ob es sich dabei um einen Schrank, einen Tisch oder um hochwertige Fußleisten handelt, die Ihren Bodenabschluss stilvoll und individuell abrunden. Ebenso bietet der Werkstoff in vielen Bereichen elegante Lösungen.

Wissenswertes über das Holzhandwerk

Um mit Holz zu arbeiten, gilt es etwas an Grundwissen zu verinnerlichen. So gelingt dann der optimale Einsatz und die Verarbeitungsmöglichkeiten werden klar. Ebenso ist es wichtig die Optionen in der Montage zu kennen sowie zu wissen, welche Holzverbindungen möglich sind.

Was ist Holzfurnier?

Im Regelfall beläuft sich die Stärke dieses aus Echtholz hergestellten Werkstoffs auf 0,45 und 6 mm. Das für das Holzfurnier genutzte Holz wird für die Verarbeitung gemessert, gesägt oder geschält. Anschließend wird das daraus entstandene Material mithilfe von Leim auf Sperrholz, MDF- oder Spanplatten aufgebracht. Holzfurnier wird oftmals für hochwertige Möbelstücke oder als edle Sockelleisten verwendet. Denn das Sägefurnier ist weniger anfällig gegen Schäden und Risse. Im Gegensatz zu gemessertem und geschältem Holzfurnier behält es zudem die natürliche Farbgebung. Da bei der Verarbeitung auf die charakteristische Maserung geachtet wird, erhalten Sie mit der Nutzung dieses Werkstoffs ein Unikat.

Was ist Leimholz?

Diese Art von Holz wird aus mehreren Schichten Holz hergestellt. Dazu werden diese übereinander verklebt. Normalerweise findet sich hier die Verarbeitung von Nadelhölzern wie Kiefer oder Fichte. Für den Möbelbau hingegen wird meist Buchenholz genutzt. Besonders aufgrund der industriellen Herstellung eignet sich dieses auch Brettschichtholz genannte Material für stark beanspruchte Möbelstücke. Beim Kauf sollten Sie sich jedoch beraten lassen. Denn das Leimholz ist in unterschiedlichen Klassen erhältlich.

Welches Holz eignet sich besonders für Regalböden oder Möbelbauplatten?

Grundsätzlich ist in diesem Bereich Leimholz der zu wählende Werkstoff. Da viele bereits mit Dekor-Folien beschichtet sind, bieten sich beim Bau sehr viele unterschiedliche Designs und Holz-Optiken. Dabei können Sie die Hochwertigkeit leicht an der Verarbeitung erkennen. So sind besonders gute Platten an vier Seiten verleimt und verfügen über abgerundete Kanten. Ebenso ist die Schnittlinie in der Länge ummantelt. Als tragende Elemente bieten sich besonders Stärken zwischen 15 und 19 mm an. Eine genaue Gewichtsbelastung ist individuell dem Herstellerhinweis zu entnehmen.

Bearbeitungstipps für Holz

Bevor Sie Ihr Projekt starten können, müssen Sie die gewünschten Bretter in Form bringen. Hierzu können Sie selbst mit einem Fuchsschwanz oder der Kreissäge für die passenden Maße sorgen. Oder aber Sie nutzen die professionelle Hilfe, die Ihnen die Baumärkte oder Fachwerkstätten bieten. Die Kanten werden im Anschluss mit Kantenumleimer behandelt. Regalböden lassen sich mit Regalstollen an der Wand realisieren. Möbel mit höherer Belastung hingegen werden verschraubt. Ebenso können Sie die Holzbretter miteinander verleimen. 

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