Home / Fachartikel / Ammoniakalische Netzmittelwäsche

Ammoniakalische Netzmittelwäsche

Zink bzw. verzinkte Flächen bilden im Lauf der Zeit Zinkoxid und Zinkcarbonat. Diesen Vorgang erkennt man an einem weißen Belag auf der Oberfläche. Vor einem Anstrich muss dieser Belag entfernt werden, da dadurch die Bindemittel zerstört werden und der Anstrich in relativ kurzer Zeit wieder abplatzen würde.

Durch die ammoniakalische Netzmittelwäsche werden Zinkoxid und Zinkcarbonat in eine stabile Verbindung umgewandelt, die somit einen tragfähigen Untergrund bildet.

Die Netzmittellösung besteht aus 10 Teilen Wasser, 1 Teil Salmiakgeist und einem Spritzer Spülmittel. Mit dieser Lösung wird die Fläche mit einem Schleifvlies eingerieben bis ein grauer Schaum entsteht. Dieser Schaum muss nun ca. 10 Min. einwirken und anschließend mit Wasser abgewaschen werden. Es können auch handelsübliche Zink-Reiniger verwendet werden.

Check Also

Unterschied zwischen Mangel und Verschleiß ?

Ein Lasuranstrich der Fenster verschliss witterungsbedingt innerhalb der 5-jährigen Gewährleistungsfrist. Im Angebot stand dass Lasuranstriche spätestens …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .